Footer gehören seit dem Beginn der Web 2.0-Welle zu einem festen und wichtigem Bestandteil einer jeden Seite. In letzter Zeit sind die Footer immer komplexer und umfangreicher geworden. Reichte es früher ein “Copyright by” und ein Link in das Impressum zu schreiben, so muss man heute dem Besucher der Internetseite etwas bieten.
Der erste Schritt zum gelungenen Web 2.0-Footer ist es, dem Besucher kurz und knapp Informationen zu bieten. In dem Footer sollten alle wichtigen Unterseiten verlinkt sein. Informationen können z.B. die meistgelesensten Artikel oder die am heissten diskutierten Posts sein. Zusätzlich können Spezialbereiche (z.B. einzelne Kategorien in einem Blog) in einer Tagcloud dargestellt werden. Bei zuvielen Kategorien lassen sich diese auch durch Dropdownmenüs verkleinern.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, dem Besucher Handlugsmöglichkeiten zu bieten. Das kann zum Beispiel durch eine Umfrage oder ein in den Footer eingebettetes Kontaktfeld sein. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten wären beispielsweise Links zu Social Bookmarkseiten, die eigenen aktuellen Tweeds (von Twitter) oder auch das persönliche Last.fm Profil. Somit kann man viele Bereiche der Sidebar design- und benutztechnisch optimal in den Footer verlegen. Bei einigen speziellen Seiten kann die Navigation auch komplett in den Footer übertragen werden. Dabei sollte man jedoch beachten, das in den meisten Fällen die Usability dadurch sinkt.
Beispielseiten für gelungene Footer: CSSPrincess und Spoongraphics.
Recent Comments